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Ein Gravel-Wochenende in Nauders-Reschensee
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Blogartikel

Ein Gravel-Wochenende in Nauders-Reschensee

Vier Tage Gravelglück im Dreiländereck

18.05.2026

Manche Regionen eignen sich perfekt für schnelle Feierabendrunden. Nauders - Reschensee braucht etwas mehr Zeit. Denn hier beginnt Gravelbiken dort, wo andere Regionen erst langsam alpiner werden: zwischen Dreitausendern, historischen Passstraßen, hochgelegenen Schotterwegen und dieser besonderen Atmosphäre eines echten Grenzraums. Mal flowig entlang des Reschensees, mal hochalpin auf alten Militärstraßen, mal einsam durch weitläufige Hochtäler. Wer hier ein langes Gravel-Wochenende verbringt, sammelt nicht einfach nur Kilometer – sondern Eindrücke. Und davon ziemlich viele.

Autor
Maxie-Renée Korotin
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Zwei Radfahrer fahren auf einem Bergpfad mit Blick auf Tal und Berge

Tag 1: Ankommen zwischen Bergen, See und Schotter

Schon die Anreise macht Lust auf mehr. Während sich die Straße hinauf Richtung Reschenpass schlängelt, tauchen links und rechts bereits die ersten Schotterwege, Almstraßen und Bergkulissen auf. Spätestens beim Blick auf den berühmten versunkenen Kirchturm im Reschensee weiß man: Das hier wird kein gewöhnliches Gravel-Wochenende. Zum Einrollen geht es am ersten Tag entspannt entlang des Sees und über die ersten Forstwege rund um Nauders. Ideal, um nach der Anreise locker in den Rhythmus zu finden und gleichzeitig sofort dieses alpine Gravelgefühl aufzusaugen.

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Tag 2: Hoch hinaus auf historischen Wegen

Am zweiten Tag zeigt die Region dann ihren eigentlichen Charakter. Denn rund um Nauders warten jene Wege, für die das Gebiet unter Gravelbikern längst bekannt ist: alte Militärstraßen, hochgelegene Schotterpisten und aussichtsreiche Alpenübergänge. Auf der To-Ride-List stehen etwa die historischen Panzersperrne am Plamort. Von Nauders geht es Höhenmeter für Höhenmeter hinauf zur Befestigungsanlage. Oben angekommen heißt es kurz den Blick auf den Reschensee genießen, bevor es wieder in Richtung Tal geht. Und weil es an Tag 1 so schön war, hängen wir gleich nochmal eine Runde um den See dran!

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Tag 3: Espresso, Almen & Grenzgefühl

  • Dreiländertour von Nauders bis zur Schöpfwarte
  • 3-Länder-Grenzpunkt entdecken
  • Einkehr am Riatsch Hof kurz nach der Grenze CH-AT

Nach den ersten intensiven Höhenmetern darf es am dritten Tag gleich noch etwas mehr sein. Denn innerhalb weniger Stunden wechselt man hier nicht nur das Gelände, sondern gleich das Land. Genau das macht Gravelbiken rund um Nauders - Reschensee so besonders: Österreich, Italien und die Schweiz liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Die Tour führt über abwechslungsreiche Schotterwege, alte Militärstraßen und aussichtsreiche Passagen durch die alpine Grenzregion. Immer wieder öffnen sich spektakuläre Ausblicke auf den Reschensee, die Ortlergruppe und die umliegenden Dreitausender.

Dabei zeigt sich die Region noch einmal von ihrer vielseitigsten Seite: Mal rollt man flowig über fein geschotterte Wege entlang historischer Handelsrouten, dann wartet ein knackiger Anstieg hinauf zu einsamen Hochplateaus. Genau diese Mischung aus alpiner Herausforderung und grenzenloser Freiheit macht den dritten Tag zum perfekten Finale des Gravel-Wochenendes. 

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Warum ein langes Gravel-Wochenende in Nauders-Reschensee perfekt ist

Nauders-Reschensee ist keine Region für schnelle Haken auf der Bucket List. Dafür gibt es hier viel zu viele Wege, Übergänge und Möglichkeiten. Genau deshalb funktioniert das Gravel-Wochenende in Nauders-Reschensee so gut: Jeder Tag fühlt sich anders an – und trotzdem passt alles zusammen. Die Devise lautet dabei ganz klar: Je länger das Wochenende, umso besser! Denn es gibt so viel zu entdecken.

Darum funktioniert Gravelurlaub hier so gut:

  • riesiges Netz an Schotter- und Militärwegen
  • alpine Kulisse mit Dreitausender-Panorama
  • drei Länder an einem (langen) Wochenende
  • perfekte Mischung aus Flow & Abenteuer
  • Graveltouren direkt ab der Unterkunft

Oder anders gesagt: Wer einmal rund um den Reschenpass gegravelt ist, versteht, warum man hier selten nur einmal herkommt.

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